Mehr Mut zum Neonazi?

Politik | FLORIAN KLENK | aus FALTER 21/02 vom 22.05.2002

RECHTSEXTREMISMUS. FPÖ-Volksanwalt Stadler schwärmt für den deutschen Terroristen und Neonazi Horst Mahler. Gegen einen Referenten der blauen Studenten wird wegen Wiederbetätigung ermittelt. Noch nie wurden die Verbindungen blauer Burschenschafter zur Neonazi-Szene so zur Schau gestellt. 

In den Tagen vor den Demos am 8. Mai stellten sich Österreichs Burschenschafter und ihre Kameraden aus dem FPÖ-Parlamentsklub als echte Demokraten dar. "Wir werden immer in eine Ecke gedrängt, wo wir nicht hinwollen", sagte der Olympia-Burschenschafter und blaue Nationalratsabgeordnete Martin Graf. Sein Klubkollege, der Brigadier und ehemalige Heeresgeheimdienstler Wolfgang Jung: "Wir sind Kämpfer für Meinungsfreiheit." Unterstützung finden die blauen Kommilitonen bei der FPÖ-Spitze. FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler glaubt, dass die schlagenden Burschenschafter "wichtige Teile der Demokratie" sind. In einer soeben in der rechtsextremen Aula abgedruckten "Resolution" versichern 22 korporierte


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