Der große Hirnabschalter

Kultur | WOLFGANG KRALICEK, KLAUS NÜCHTERN und KLAUS TASCHWER | aus FALTER 21/02 vom 22.05.2002

LITERATUR & FUSSBALL. Am 31. Mai beginnt die Fußball-WM. Aus diesem Anlass sprach der "Falter" mit dem Schriftsteller, Fußballfan, Fußballkolumnisten und Fußballspieler Franzobel über seine Prognosen und Präferenzen, die reinigende Macht des Fußballfernsehens und den Zusammenhang zwischen Kicken und Schreiben. 

Drei gegen einen? Das ist hart!", beklagt sich Franzobel, als gleich drei Falter-Redakteure zum Interview antreten. Worauf sich eine Diskussion darüber anschließt, was der gebräuchliche Fußballterminus "Zwei gegen einen" eigentlich beschreibe: einen offiziellen Regelverstoß, einen Hobbykicker-Regelverstoß oder eine positivistische Sachverhaltsbeschreibung. Beim FC Lenzing, beteuert Franzobel, sei das jedenfalls geübt worden. Was genau bei "zwei gegen einen" trainiert worden ist, weiß er aber nicht mehr zu sagen.

  Fußballmetaphorisch ist der 35-Jährige, mit einer Argentinierin verheiratete und regelmäßig in Argentinien weilende Schriftsteller eindeutig der

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