IN KÜRZE

Kultur | aus FALTER 21/02 vom 22.05.2002

Friede dem Theater an der Wien. Musical oder Oper? Festivalstätte oder Zweitbühne? Mozart oder Moderne und Barock? Seit Jahren dauert das Gerangel um das Theater an der Wien an: Derzeit steht das Haus, das von den Vereinigten Bühnen Wien (VB, Intendant: Rudi Klausnitzer) mit elektronisch verstärkten Musicals bespielt wird, nur während der Sommermonate für anspruchsvollere Musiktheater-Produktionen zur Verfügung, veranstaltet von den Festivals Festwochen und Klangbogen. Jammerschade um das traditionsreiche Haus und seine gute Akustik für kleiner besetzte Werke, finden eigentlich alle, denen die Oper ein Anliegen ist: Festwochen-Musikdirektor Hans Landesmann zum Beispiel, der gerne mehr Eigenproduktionen länger zeigen möchte, oder Staatsopern-Direktor Ioan Holender, der das Theater am liebsten gleich ganz übernehmen würde, um dort vor allem Mozart zu spielen. Mozart - genauer: die Vorbereitungen zu dessen 250. Geburtstag, der 2006 gefeiert werden soll - ist auch der Grund für


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige