Sideorders: Selbstbedienung

Stadtleben | aus FALTER 21/02 vom 22.05.2002

Die Idee wäre zunächst ja einmal ganz reizvoll: Man kommt, sieht und nimmt sich von dem, was man will. Das Problem dabei: Das, was man sieht, gibt zur Freude selten Anlass. Schade, denn wie zum Beispiel Restaurant-Konzepte wie der "Seafood Market" in Bangkok zeigen (fünfzig Meter lange Theke mit Eis, auf der man so ziemlich jedes Seafood finden kann, wo gibt. Paradiesisch! www.seafood.co.th), kann Selfservice auch abseits der Anhäufung durchaus spannend sein.

Mongolian Barbecue, 1., Fleischmarkt 4, 1. Stock, Tel. 535 31 76, tägl. 11.30-14.30, 17.30-23.30 Uhr.

Das mongolische Prinzip wird an dieser Stelle schon seit Jahren gepriesen, überlebt hat der Ableger am Getreidemarkt dennoch nicht. Egal, so funktionierts: Zum Einheitspreis von e 16,- kann man sich nach Belieben rohes Zeug auf den Teller tun, der Grillmeister röstet dann alles miteinander auf der heißen Platte. Abenteuerlich.

Da Bizi, 1., Rotenturmstraße 4, Tel. 513 37 05, tägl. 11-23.30 Uhr.

Eines der ersten Lokale in dieser Stadt, die sich dem "Markt-Prinzip" verschrieben haben, welches besagt, dass man unterschiedliche Speisen/Zutaten/Beilagen an unterschiedlichen Orten abholen kann. In seinem Achtziger-Styling heute schon wieder en vogue, passable Standardqualität.

Rosenberger Markt, 1., Maysederg. 2, Tel. 512 34 58, tägl. 10.30-23 Uhr.

Die Mutter aller Selbstbedienungsrestaurants. Zwei Stockwerke in die Tiefe, Unmengen von Extrazimmerln, für jedes Karöttchen ein eigenes Outlet. Businessmenschen schätzen das Tempo.

Aioli, 1., Stephanspl. 12, 3. Stock, Tel. 532 03 73, tägl. 10-24 Uhr.

Immer noch nicht in die Jahre gekommenes Mediterran-Konzept von Attila Dogudan: Brasserie-Ambiente, Vorspeisen-Buffet mit erstklassiger Ware, eigener Stand für Brot, Wein, Wurst/Schinken, Käse und Süßspeisen. Klar und übersichtlich.


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