Gegen besseres Wissen

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 21/02 vom 22.05.2002

MODE. Die Wiener Designerin Eva Blut entwirft tragbare Accessoires, Taschen und seit neuestem auch Kleidung und hat damit weltweit Erfolg - vor allem in Japan. 

So haben das die Designer nicht geplant: ein Pulli als Schal um den Hals gewickelt, ein Hemd als Rockersatz um die Hüften geschlungen, die Hosentaschen als Daumenhalter oder die Aktentasche als Regenschutz über dem Kopf. "Wenn ich mir anschaue, was die Leute mit Kleidungsstücken alles anstellen - das ist ungeheuer spannend", sagt Eva Blut, Designerin von im wörtlichen Sinne tragbaren Taschen - so genannten Wearables -, Accessoires und neuerdings auch Bekleidung. So wurden Herrenhemden zu Kinderkleidchen und der Kinderschnitt wieder in erwachsene Proportionen zurückgeführt. Dem "So macht man das aber nicht" will sie ein großes Maß an Freiheit entgegensetzen, den Benutzern ihrer Teile einen möglichst großen Spielraum lassen, was sie damit alles anstellen können. "Mode ist einerseits eine kommerzielle Angelegenheit, andererseits


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