"Wir rücken zusammen"

Politik | FLORIAN KLENK | aus FALTER 22/02 vom 29.05.2002

FPÖ. Der Terrorist und NPD-Rechtsextremist Horst Mahler gibt im "Falter"-Gespräch Kontakte von FPÖ-Funktionären zur deutschen Neonazi-Szene zu. 

Nein. Namen will er lieber keine nennen: "Sie wissen schon." Aber so viel sei verraten, ein "paar blaue Akademiker" kämen schon immer mal wieder vorbei. "FPÖ-Vertreter kommen sehr gerne zu uns und sind sehr interessiert." Vor allem jene, die sich "zum deutschen Volk bekennen und Probleme mit den Fremdvölkern haben", erzählt Horst Mahler dem Falter. Da rücke man dann "ganz privat" zusammen und erzähle sich "dieses und jenes".

  Mitte Juni wird es wieder so weit sein. Horst Mahler, einst als RAF-Terrorist zu 14 Jahren Haft verurteilt und nunmehr als Rechtsextremist und Antisemit in den Dossiers des Deutschen Verfassungsschutzes einschlägig vorgemerkt, wird sich wieder mit ein paar "bergdeutschen Kameraden" (Mahler) der FPÖ treffen. Da lädt nämlich sein "Deutsches Kolleg", das sich als "Denkwerkstatt des Deutschen Reiches" versteht,


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