Ein Haus wie eine Geige

Kultur | aus FALTER 22/02 vom 29.05.2002

THEATER AN DER WIEN. Musical raus, Oper rein: Ab 2007 soll Wiens ältestes Musiktheater wieder adäquat genutzt werden. Das Porträt eines Hauses mit wechselhafter Geschichte. 

Dahinter das MuseumsQuartier, davor der Karlsplatz, auch das Konzerthaus ist nicht weit und der Naschmarkt überhaupt unmittelbar davor: Eine bessere Adresse als die Linke Wienzeile 6 ließe sich kaum finden, um in Wien ab 2007 ein neues, drittes Opernhaus zu etablieren, das nach den Vorstellungen von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny "urban, modern und agil" sein und das Angebot der beiden großen Bundesbühnen, Staats- und Volksoper, zeitgemäß ergänzen soll (siehe S. 19).

  Nein, es geht nicht um einen Neubau. Vielmehr wird mit dem Theater an der Wien ausgerechnet die älteste Opernbühne der Stadt wieder einmal umgewidmet - ein Haus, das auch jene Wiener kennen, die es nie von innen gesehen haben, mit jeder Menge Tradition und mit einer großartigen Akustik.

  Vor allem deretwegen hat sich die Stadt


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