Kylie mag man eben

GERHARD STÖGER | Kultur | aus FALTER 22/02 vom 29.05.2002

MUSIK. Kylie Minogue verwandelte sich in den letzten Jahren vom Hitparadensternchen zur Popikone. Jetzt gastiert die Australierin mit ihrer Bombast-Show "Fever 2002" in Wien. 

Die Londoner Tageszeitung The Daily Mail brachte das Popphänomen Kylie Minogue im September letzten Jahres in jener Direktheit auf den Punkt, die britischen Medien nun einmal zu eigen ist. "Kylie's at No. 1", hieß es da. "She's fun, she's feminine, she's everything the Taliban hate most. All the more reasons to love her." Die derart Gepriesene vermag freilich nicht nur den bösen Bartträgern aus der Wüste das Fürchten zu lehren; sie zählt vor allem auch zu den erfolgreichsten Popstars der letzten Zeit.

  Entsprechend leicht dürfte die Auswahl fallen, falls künftige Pophistoriker die populäre Musik des Jahres 2001 einmal auf den kleinsten gemeinsamen Nenner bringen möchten: Mit dem Stück "Can't Get You Out of My Head" prägte die singende Tänzerin und Performerin Kylie Minogue die beginnende Nullerdekade;

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