Stadtleben

Stadtleben | aus FALTER 22/02 vom 29.05.2002

Sex: Liebe à la Liliom

In Michael Thalheimers Hamburger "Liliom"-Inszenierung, die unlängst bei den Wiener Festwochen zu bewundern war, gibt es eine der schönsten Sexszenen, die ich im Theater je gesehen habe. Liliom hat sich in Julie verschaut, weiß aber nicht, was er sagen soll - und weil ihm nichts Besseres einfällt, greift er sich in die Hose. Julie erkennt den Ernst der Lage, nimmt die Sache selbst in die Hand und fasst sich anschließend mit den nassen Fingern zwischen die Beine. Zugegeben: Das ist so ziemlich der traurigste Akt, den man sich vorstellen kann. Aber genau das ist ja das Schöne an der Szene: Sie zeigt, dass guter Sex manchmal nicht so wichtig ist. W. K.

Fussball: Ganz ruhig

Es macht mich unruhig, dass ich so ruhig bin. Die WM steht vor der Tür, und ich bin ganz gelassen. Gelangweilt studiere ich die Kaderlisten der Teilnehmerländer, desinteressiert lese ich die Berichte aus den Trainingslagern. Irgendetwas stimmt mit dieser WM nicht. Erstens weiß ich jetzt schon,


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