PHETTBERGS PREDIGTDIENST: Illusorisches Ichideefliehen hipp!

Stadtleben | aus FALTER 22/02 vom 29.05.2002

...Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm ..., wird leben in Ewigkeit...

Joh 6,51-58 (Evangelium zu Fronlochnam eines Lesejahres A)

Alle gehen immer ein. Und ich bin ganz fertig, wenn ich in sie dringe, es mir doch verständlich zu machen, und es gelingt mir absolut nicht, sie zu verstehen. Sie würden dann eingehen, sagen alle, wenn sie stürben, in das Unvergängliche. Ja, aber wirst du dann noch wissen, dass wir beide heute hier auf der Ringstraße saßen und darüber redeten? Nein, natürlich nicht, das ist mir auch überhaupt nicht wichtig, das dann noch zu wissen. Also du wirst dann im Eingegangenen überhaupt nichts mehr wissen von dir, von deinen Erfahrungen jetzt, dass du du warst usw....? Nein, wozu auch, was brauch ich das dann noch wissen, das ist doch dann so unendlich unwichtig. Obiges würde ich derzeit als das religiöse Bekenntnis der Bewohnerschaft Wiens bezeichnen. Wie das Mehl zu Brot, werden sie ganz fein zu Gott. Nahezu nie


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