Pingpong mit Menschen

Vorwort | HEINZ PATZELT | aus FALTER 23/02 vom 05.06.2002

KOMMENTAR. amnesty kritisiert "Demütigungsrituale". Warum befohlene Kulturveränderungen bei der Polizei nicht funktionieren können. 

13.4.2002, Heldenplatz - drinnen einige dankbare Enkerln, die ihren Großvätern für das danken wollen, was sie in ihrem Geschichtsbild für Heldentum halten, draußen einige tausend andere, die das für ziemlich unerträglich halten, dazwischen unsere Polizei als Sicherheitsdienstleister, offizieller Auftrag: "Deeskalation".

  Leider vergisst dieser Dienstleister auf die Bewachung einer nahen Baustelle, leider vergessen einige derer, die sich draußen aufhalten, was Demonstrationsrecht bedeutet und was nicht - die drinnen dürften so ziemlich alles vergessen und verdrängt haben. Laut Polizeibericht fliegen Holzlatten und Pflastersteine, die Polizei spricht von achtzehn verletzten Beamten. Dann kommt es zu folgender, auf Video dokumentierter Szene: Ein bereits festgenommener, zu diesem Zeitpunkt wehrloser Demonstrant wird durch ein Gittertor in eine


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