THE LOST WEEKEND: Sehen, Wahrnehmung, Wirklichkeit

Kultur | MICHAEL OMASTA | aus FALTER 23/02 vom 05.06.2002

Wir schlafen nie" ist das Motto von Ben Gazzaras kleiner Detektivagentur; "they live, we sleep" lautet die Warnung vor außerirdischen Konsumzombies, die Amerika unterwandert haben; und Jack Nicholson erzählt die Geschichte eines Blinden, der nach einer Operation die Sehkraft erlangte, den aber die Welt, nachdem er sie erblickt hat, derart verstörte, dass er sich in ein Zimmer einschloss und Selbstmord beging.

  Auf ganz unterschiedliche Weise handeln "They All Laughed" (Peter Bogdanovich, 1981), "They Live!" (John Carpenter, 1988) und "Professione: Reporter" (Michelangelo Antonioni, 1975) vom Sehen, der Wahrnehmung, Wirklichkeit. Drei von zehn Filmen, die Hans Hurch für das von Viennale (40 Jahre) und Falter (25 Jahre) zum Geburtstag veranstaltete Festival "The Lost Weekend" im Gartenbaukino ausgesucht hat: Filme, die ihre jeweilige Zeit, die Siebziger-, Achtziger- bzw. Neunzigerjahre, "markiert" haben, wie der amtierende Direktor der Viennale und ehemalige Filmkritiker des Falter


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