So viel zum Sterben

Kultur | MATTHIAS DUSINI  | aus FALTER 23/02 vom 05.06.2002

KUNST. Einmal mehr befindet sich der Kulturverein Depot in Finanznöten. Die Mitarbeiter wurden bereits gekündigt. 

Wir wüssten wahrlich Besseres, als zu jammern und einen Gutteil unserer Energie in Medienarbeit und Solidarisierungsaufrufe zu investieren", steht am Programmfolder des Kulturvereins Depot. Da aber bis zu Redaktionsschluss Ende April noch keine Subventionszusage des Bundeskanzleramts vorlag, müssten "im Sinne einer korrekten Geschäftsgebarung" alle Mitarbeiter gekündigt und der Betrieb eingestellt werden.

  Die Depotisten greifen nicht zum ersten Mal zum letzten Mittel. Derselbe Hilferuf war schon einmal "am Programmfolder Oktober 2000 zu lesen", heißt es selbstreflexiv ebendort zwei Jahre später. Auch im Falter stand damals schon: "Mit ihrem bisherigen Vorgehen hat die Sektion Kunst im Bundeskanzleramt dieses kleine Geisteskraftwerk beinahe abgedreht."

  Nun ist es also wieder einmal so weit: Die Subventionen für das Jahr 2002 sind nicht angekommen. Dem mittlerweile


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