Ordnung, jetzt!

Stadtleben | JULIA ORTNER | aus FALTER 23/02 vom 05.06.2002

PRATERSTERN. Verworren, versifft, chaotisch: Seit Jahren diskutieren Planer, Politiker und ÖBB eine Neugestaltung des Pratersterns. Jetzt untersuchen Experten bei einer Tagung wieder einmal die eine Frage: Wie viel Ordnung braucht der Stern? 

Bims, U-Bahn, S-Bahn, Radwege, vollgestopfte Autostraßen, Würstel-, Pizza-, Kebabbuden. Alles ein bisschen vergammelt, alles irgendwie chaotisch, dazwischen Tausende Menschen täglich: der Praterstern rund um den Nordbahnhof, ein Mikrokosmos mit eigenem System im Chaos. Ein Mikrokosmos, der Stadtpolitikern, Planern, Architekten und Benutzern seit Jahrzehnten ein Dorn im Auge ist: Zu unübersichtlich, zu schmutzig sei er, es fehle eine klare Verbindung zum Pratergeländer - mit einem Wort: Es gibt zu wenig Ordnung am Praterstern. Nur: Wie viel Ordnung braucht der Verkehrsknotenpunkt tatsächlich? Mit dieser Frage beschäftigt sich jetzt auch eine Tagung des Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaften (IFK), die vom 6. bis 8. Juni direkt


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige