"Hamma ned"

WOLFGANG PATERNO | Stadtleben | aus FALTER 23/02 vom 05.06.2002

WIEN UMGEHEN. Im fünften Teil der Serie zum Tanzquartier-Projekt werden die Bezirke Donaustadt, Wien-Neubau und Favoriten auf jeweils sehr unterschiedliche Weise künstlerisch begangen. 

Die erste wichtige Lektion, das Kapitel: "Hierorts sind die Kellner gern mieselsüchtig und gramgebeugt", hat Hooman Sharifi bereits hinter sich. Der aus dem Iran stammende und in Norwegen lebende Tänzer und Choreograph, bei der künstlerischen Bezirke-Intervention "Wien umgehen" in der Donaustadt eingesetzt, wollte in allerbester Touristenmanier im Palmenhaus einen Kaffee trinken. Allein: Dem kleinen Sonderwunsch von Sharifi, 29, wurde alsgleich in rescher Wiener Art beschieden: "Hamma ned, machma ned."

  Es kann leicht sein, dass durch die nachhaltige Begegnung à la viennoise die Idee zu Sharifis künstlerischer Verarbeitung des 22. Bezirks entstanden ist: Er will, so der bullige Tänzer, an die Türen der Gemeindebauten klopfen, die dortigen Bewohner sollen dann auf einen Zettel einen Wunsch aufschreiben,

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