StadtMensch

Stadtleben | aus FALTER 23/02 vom 05.06.2002

Wilhelm Busch lässt grüßen: Ein Motorradfahrer fährt mit zu hohem Tempo, landet erst in der "Leitschien" und anschließend viergeteilt im Straßengraben. Alles gereimt, gezeichnet und sehr drastisch. Das findet Michael Praschl aber ganz okay so. Der Mann ist Motivforscher, selbst Motorradfahrer und Initiator der Sicherheitsinitiative "Bikers Project", die zurzeit im Radio und in einschlägigen Publikationen läuft. Mit der Kampagne sollen Biker aufgefordert werden, in kritischen Situationen besser mit Sicherheitsreserve zu fahren. Allerdings ohne mahnenden Zeigefinger, sondern so, "dass auch was hängen bleibt". Also auf die witzig-drastische Art und Weise. "Die überwiegende Mehrheit der Motorradfahrer ist ja vernünftig", sagt Praschl, fünf bis zehn Prozent seien allerdings echte Risikofahrer. Und die sind verantwortlich für das oft schlechte Image der Biker. Die Kampagne richtet sich übrigens auch an Autofahrer. Schließlich gehe es um Verkehrssicherheit im Allgemeinen. Infos: www.bikersproject.at C. W.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige