Fast daheim in Budapest

Szene. Beim Pepsi Sziget Festival in Budapest werden heuer mehr als 300.000 Besucher erwartet - schließlich gibt es dort weltweit erfolgreiche Acts wie Tansglobal Underground und Sergent Garcia. Auch sonst ist Budapest unbedingt eine Reise wert. 

Lisa Kiss | aus FALTER 24/02 vom 12.06.2002

Die ungarische Sprache ist gar nicht so kompliziert, wie sie klingt. Ihre wichtigsten Wörter sind schnell gelernt: Guten Tag heißt "Jó napot kívánok", Bier "Sör", Wein heißt "Bór", zugeprostet wird mit Gesundheit, "Egészségedre!", Zustimmung erfolgt durch Kopfnicken oder "Gén", Ablehnung mit "Ném", und beim Verlassen eines Lokals oder Geschäfts verabschiedet man sich mit Auf Wiedersehen, also "Viszontlátásra!". Bitte heißt "kérem" und danke "közönöm". No, klingt das nicht wie daheim?

Die ungarische Hauptstadt Budapest ist nur 250 Autobahnkilometer von Wien entfernt. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 hat sich die Donaumetropole zu einer modernen Europastadt entwickelt. Einiges hat sich verändert, anderes blieb gleich. Der Verkehr beispielsweise ist genauso unerträglich wie früher. Damals lag es an den schwarzen Dieselwolken der städtischen Linienbusse, heute liegt es am extremen Verkehrsaufkommen. Hotels und Restaurants haben mitteleuropäischen Standard erreicht,


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