Manu Chao!

Auf seiner aktuellen Tournee machte der musikalische Nomade auch in Budapest Station. Über das Konzert berichtet 

Lisa Kiss, Mitarbeit: Reinhard Sockl | aus FALTER 24/02 vom 12.06.2002

Petöfi Csarnok, Budapest, 28. Mai 2002, 20.30 Uhr. Erst kürzlich ging über der terrassenartig angelegten Zuschauertribüne ein heftiges Gewitter nieder. Es hat deutlich abgekühlt, was die Stimmung unter den dreitausend Besuchern allerdings nicht trüben kann. Gilt der erwartete Künstler - der französische Star und Volksheld Manu Chao - doch als einer der charismatischsten Live-Performer. Dementsprechend schnell waren die Tickets vergriffen, zumal der für sein politisches Engagement - u. a. als aktives Mitglied der Antiglobalisierungsorganisation Attac - bekannte Star die Eintrittspreise vertraglich absenken ließ.

Die Bühne ist dunkel, nur ein im Hintergrund angebrachtes Plakat mit dem Porträt von Manu Chao ist weiß beleuchtet. Aus den Lautsprechern tönt ein Reggae-Rhythmus vom Band. Die Mitglieder der Band laufen nach wenigen Minuten auf die Bühne und übernehmen live den Beat, gleich danach betritt Frontman Manu Chao die Bühne. Die Rhythmusgruppe legt tempomäßig ein paar


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