Macht wieder Musik

Unterhaltungsmusik. Seit über einem Jahr ist Boris Bukowski mit seinem Unplugged-Programm "Striptease" on tour in ganz Österreich. Im September tritt er im Wiener Metropol auf. 

Edith Rabina | aus FALTER 24/02 vom 12.06.2002

Seit Anbeginn jener Zeiten, da die Popkultur über die Menschheit kam, klagen ihre Kassandras über das Sterben im Popgeschäft. Lässt man jedoch die Berichte der letzten zehn Jahre über den internationalen oder nationalen Musikmarkt Revue passieren, beschleicht einen unweigerlich das Gefühl, dass Totgesagte länger leben. Würden sonst die Pet Shop Boys, Neil Young, Leonard Cohen, Tom Waits, Bryan Ferry, Ozzy Osbourne, Santana, Marianne Faithfull oder auch Wolfgang Ambros, EAV oder Opus immer wieder auftauchen? Das Lazarus-Phänomen ist in der Popbranche weit verbreitet. Vielleicht liegt es daran, dass die Musikkonsumenten gerade wegen des enorm schnellen Wandels in Popkultur und Kaufverhalten immer wieder einen Nostalgietrip brauchen.

"Ich bin kein großer Nostalgiker. Zwar bin ich bei der ,A tribute to Elvis Presley'-Show dabei, habe aber versucht, ein paar zeitgemäße Beats darin unterzubringen", sagt Boris Bukowski. Ihren Tribut leisten außer ihm Stella Jones, Hans Theessink und


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