"Sitze im falschen Verein"

Politik | RUDY WEISSENBACHER | aus FALTER 24/02 vom 12.06.2002

BILDUNG. Der Schriftsteller Robert Menasse über die Universitätsreform der Regierung, die vermeintliche Autonomie der Universitäten, den tat- und machtlosen Universitätsbeirat, Streikposten vor den Hörsälen und seine vergeblichen Bemühungen, sich für eine freie und offene Universität zu engagieren. 

Die Universitätsreform geht in die Endrunde. Am 11. Juli, also während der Sommerpause der Universitäten, soll das neue Universitätsgesetz im Parlament beschlossen werden. Der Schriftsteller Robert Menasse hat als Mitglied des so genannten "Universitätsbeirates" die Pläne der Regierung zur Umstrukturierung der Hochschulen verfolgt. Der Universitätsbeirat besteht aus Vertretern der Gebietskörperschaften, Absolventen der Universität und aus Wirtschaftsvertretern und hat die Aufgabe, den Rektor und den Senat zu beraten. Tatsächlich handelt es sich aber um ein machtloses Gremium, das bisher kaum in Erscheinung getreten ist und nicht einmal auf der Homepage der Universität Wien


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