IN KÜRZE

Kultur | aus FALTER 24/02 vom 12.06.2002

steirischer herbst 2002. Wegen eines internationalen Buddhistenkongresses in Graz findet der steirische herbst heuer ein Monat später als üblich statt: Dass das Festival am 24.10. mit einer Rede von Wolf D. Prix (Coop Himmelb(l)au) eröffnet wird, darf programmatisch verstanden werden: Auch eine große herbst-Ausstellung ist diesmal der Architektur gewidmet - die von Zaha Hadid und Patrik Schumacher kuratierte Schau "Latente Utopien" präsentiert ab 25.10. im Joanneum "radikale Innovatoren" der jüngeren Architektengeneration. Das Theaterprogramm bietet eine Neufassung von Tina Laniks erfolgreicher Josef-Winkler-Inszenierung "Tintentod" (ab 27.10.) und den langen Jelinek-Abend "Der Tod und das Mädchen I-III" mit drei von verschiedenen Regisseuren (Brigitte Landes, Marc von Henning, Ruedi Häusermann) inszenierten "Prinzessinnendramen". Nach der Premiere am 26.10. empfiehlt sich ein Abstecher ins Künstlerhaus, wo zur Eröffnung einer Cosima-von-Bonin-Ausstellung zu später Stunde Tocotronic

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