PHETTBERGS PREDIGTDIENST (Nr. 512): Porno als Sterbehilfe

Stadtleben | aus FALTER 24/02 vom 12.06.2002

... als Jesus die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben ...

Mt. 9,36-10,8 (Evangelium am 11. Sonntag im Jahreskreis eines Lesejahres A).

Sichert eure Wäsche, Leute, eine vagierende Theatertruppe ist auf Gastspiel in der Stadt: Die Wahlverwandten spielen, nach Boccaccios "Decamerone", "Pesthauch und Liebeslust" im Theater in der Drachengasse. Von Silvia Armbruster dramatisiert und von Hans Piesbergen inszeniert, wandert die Truppe durch den Sprachraum mit Pestmasken, und mit bodenlangen, schweren, schwarzen Mänteln hasten sie durch die Stadt, an einen leichenfreien Ort, um sich vor der Pest zu retten, aber sie wissen, sie sind verloren. Dann sitzen sie liderlich beisammen und erzählen sich jeweils zehn Tage das "Decamerone", können es auswendig alle, in einer geilen, engen Lederhose der robuste Bursche nach meinem Gusto, Dioneo, Reinhard Peer, die liebreizend zierlichen Freundinnen Filomena und Fiammetta,


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