Fussi blues

Stadtleben | Klaus Stimeder | aus FALTER 24/02 vom 12.06.2002

WM 2002. Die Großmutter aller Schlachten ist geschlagen. Die Gewinner und Verlierer der Vorrunde stehen fest.

+Fuß Gottes, der. Vor vier Jahren noch der dämliche Spice Boy, heute der coole Posh Man. David Beckham schießt den Ball in die Mitte des Tores, England ins Paradies und Argentinien in den Abgrund. Die Falklandinseln bleiben die nächsten zweihundert Jahre britisch, die Gurkhas werden in Zukunft durch Irokesen ersetzt.

Hand Gottes, die. Diego Armando Maradona feiert acht Jahre nach seinem letzten WM-Einsatz einen Erfolg am grünen Tisch. Der kleine dicke Cocainomano muss sich die Spiele zukünftig nicht mehr in seinem kleinen, schäbigen Hotelzimmer auf Castros Insel anschauen, sondern darf trotz immer noch heftigen Schnupfens nach Japan reisen.

Gesundheit! Amerikaner, die. Wer hätte das gedacht. Lasst es uns gemeinsam sagen: nie-mand. Genau. Die Jungs aus dem mobilen Hochsicherheitstrakt zeigten den arroganten Lusitanos, wo der Joe das Budweiser herholt. Die Website der New York


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