Uni Bolognese

Politik | EVA WEISSENBERGER | aus FALTER 25/02 vom 19.06.2002

HOCHSCHÜLERSCHAFT. Noch vor der Sommerpause wird das neue Unigesetz im Parlament beschlossen. Die ÖH kämpfte bis zuletzt dagegen an: Es widerspricht europäischen Vereinbarungen. 

Sechs arme Teufel zogen, in weiße Leintücher gehüllt, einen Wagen über den Ring. Ihre Aufpasser trieben sie an, schimpften und peitschten sie aus. Später versteigerte die Hochschülerschaft die Sklaven, die jeder eine Studienrichtung darstellten. Die Medizin und die katholische Theologie kamen am Dienstag vergangenen Woche zu Höchstpreisen unter den Hammer - weil sie so brav sind und immer kuschen.

  In drei Wochen werden die Regierungsparteien das neue Unigesetz im Parlament beschließen, das die Universitäten in die Selbstständigkeit entlässt. Die Hochschülerschaft (ÖH) wehrte sich bis zuletzt mit immer neuen Aktionen und Argumenten dagegen. Die jüngste Kritik: "Speed kills die europäischen Grundwerte der ÖVP", sagt die ÖH-Vorsitzende Anita Weinberger: "Das Universitätsgesetz 2002 trägt


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