PRESSESCHAU

Medien | EVA WEISSENBERGER | aus FALTER 25/02 vom 19.06.2002

Zwischen ihren engagierten Campaigns gegen Temelín, Abfangjäger und die EU-Erweiterung finden die Dichand-Blätter auch noch Zeit für eine kleine Kampagne für einen "engagierten Schwan". Der Vogel hat - wie in der Vorwoche an dieser Stelle ausführlich berichtet - einem 57-jährigen Schwimmer die Nase abgehackt. Die U-Express-Leser haben dem Tier mittlerweile sogar einen Namen gegeben: "Lasst Schwan Hansi leben! Vor allem, denkt bei dieser Aktion auch irgendwer an die Jungen? Macht doch nicht eine Familie unglücklich", schreibt eine Leserin. Ein anderer prahlt: "Ich kenne diesen Schwan." Und der teile "jedem rechtzeitig mit, wie nah man kommen darf. Der Teich ist das Revier der Schwäne, Enten, Libellen usw. und ich weiche aus, wo es zu Konflikten kommen kann." Die Kronisten glauben eher, "den Wildbader" zu kennen: "Aufgrund der von dem Frühpensionisten' gesetzten Freizeit-Aktivitäten durfte er sich in einer körperlich sehr guten Verfassung befinden. Sollte auch er ein so genannter ,Sozialschmarotzer' sein?" Der Krone-Leser weicht keinem Konflikt aus, auch nicht mit einer Libelle: "Vollen Applaus dem Schwan mit so viel Zivilcourage."


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