Liebe ist wie Schwertfisch

Kultur | MICHAEL OMASTA | aus FALTER 25/02 vom 19.06.2002

FILM. Die australischen Filmwochen zeigen zwischen verspäteter Konfektionsware auch einige kompromisslose Werke. 

Liebe", meint Ken Sherry, der einstmals berühmte Radiomoderator mit Blick auf den ausgestopften Schwertfisch an der Wand, "Liebe ist wie dieser Fisch." Dimity, die sich eben ihres Höschens und ihrer Jungfräulichkeit entledigt hat, ist sich nicht sicher, wie sie das verstehen soll: "Tot?"

  Irgendwie hat alles in Dimitys kleiner Welt mit Fisch zu tun: Sie ist begeisterte Anglerin, kellnert in einem chinesischen Restaurant und entdeckt eines Morgens, dass ihr Angebeteter plötzlich Kiemen hinter den Ohren hat. Und dann hüpft Sherry, kalt wie ein Fisch, auch noch mit Vicki-Ann, ihrer großen Schwester, ins Bett.

  "Love Serenade" spielt in einem Kaff namens Sunray, einer Art australischem Ternitz, und auch sonst erinnert Shirley Barretts "schwarze Komödie" fatal an österreichische Ableger des Genres. Einzig wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist die Musikauswahl nach


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