PHETTBERGS PREDIGTDIENST: Berufsberatung mit Riess-Passer

Stadtleben | aus FALTER 25/02 vom 19.06.2002

... Ich hörte das Flüstern der Vielen: Grauen ringsum! Zeigt ihn an! Wir wollen ihn anzeigen. Meine nächsten Bekannten warten alle darauf, dass ich stürze: Vielleicht lässt er sich betören, dass wir ihm beikommen ...

Jer 20,10-13 (1. Lesung am 12. Sonntag im Jahreskreis eines Lesejahres A)

Ich war einmal, vor Jahrzehnten, auf einem Wiener Sozialamt, ich habe allen Stolz verloren. Vorher gehe ich in die Donau, bevor ich dort noch einmal hingehe. Und ich kenne so viele, noch so viel jüngere Leute, die dringendst einen Menschen als Prellbock bräuchten, der so lange ihr Engel wäre, bis sie feierlich erklären könnten, jetzt bin ich eingerastet, habe ich meinen Weg gefunden, wo ich meine Würde haben darf, und bin stolz, mit dieser Tätigkeit mich zu verdingen, mit diesem Dienen mein Geld zu verdienen. Es könnte sein, dass die Hälfte der Erwerbstätigen Österreichs vonnöten ist, um diese Berufsberatung auf die Beine zu stellen! Aber wie kriegen wir ihren Charakter lüstern altruistisch,


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