Ein bombensicherer Plan

Stadtleben | JULIA ORTNER | aus FALTER 25/02 vom 19.06.2002

AUGARTEN. Die Hakoah durfte hier ihren Sportplatz nicht errichten, jetzt soll im denkmalgeschützen Augarten doch noch gebaut werden: Eine EDV-Firma will die zwei vergammelten Flaktürme sanieren, aufstocken und zu einem Hochsicherheits-Datencenter machen. Eine gute Nutzungsidee? 

Der Augarten ist ein echter Volksgarten. Das Volk interessiert sich auch besonders für seinen Garten und kämpft mit allen Mitteln, wenn jemand am denkmalgeschützten Barockpark herumdoktern, geschweige denn bauen will. Das musste schon die Hakoah erfahren, als die gesammelte Phalanx aus Anrainern, Bürgerinitiativen und allen Parteien außer der SPÖ gegen den geplanten Sportplatz des jüdischen Vereins im Augarten anlief und den Bau des Projekts dort verhinderte. Deshalb wird der neueste Bauplan für den Augarten auch ausgesprochen dezent behandelt: Eine EDV-Firma will die beiden vergammelten Flaktürme im Park zu Hochsicherheits-Datenspeichern für Banken und Versicherungen umgestalten. Das Projekt, das erst


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