StadtMensch

Stadtleben | aus FALTER 25/02 vom 19.06.2002

Eigentlich, sagt Elffriede, eigentlich sei sie kein Mensch (auch kein Stadtmensch), sondern eine Kollektion. Seit über zwei Jahren lebt und arbeitet die Hamburgerin nun in Wien. Elffriede (ja, richtig: mit zwei f) zeichnet kuriose Figürchen, bekritzelt Erlagscheine, bedruckt oder "nähtowiert" Kleidung, sammelt Bilder und Texte, gibt ein Fanzine heraus, beschickt eine Homepage (zu Gast bei www.maschek.org) und macht überhaupt in weitestem Sinne irgendwie Kunst. "Es passiert so viel, dass ich einfach nicht dazu komme, alles zu dokumentieren", sagt die junge Frau. Dass so viel passiert, liegt aber auch daran, dass sie "ständig etwas Neues ausprobieren" muss. In einem ihrer nächsten Projekte will sich Elffriede nun näher mit dem Friedhof der Namenlosen befassen: "Angeblich sollen da ausschließlich Namenlose sein, aber das stimmt nicht. Das muss man korrigieren." C. W.


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