Fideler Fiaker oder Red Fred?

Politik | EVA WEISSENBERGER und NINA WEISSENSTEINER | aus FALTER 26/02 vom 26.06.2002

SPÖ. Alfred Gusenbauer in Wahlkampf alleine an die Spitze, in die Mitte eines Teams oder ganz weg mit ihm? Und Bürgermeister Michael Häupl aus dem Rathaus holen? Die SPÖ wird die Debatte um ihren Kanzlerkandidaten nicht und nicht los. Der Vergleich macht Sie sicher. 

Trifft man sich dieser Tage mit SPÖ-Funktionären, liegt oft ein weißes Feuerzeug auf dem Tisch. Mit roter Schrift ist darauf gedruckt: "Dr. Alfred Gusenbauer" und "Es ging uns gut, so soll es wieder werden". Der erste Slogan für den Nationalratswahlkampf 2003? Und dafür zahlt die SPÖ dem US-Wahlkampfguru Stanley Greenberg Abertausende Euro? Nein, ein Kärntner SPÖ-Funktionär meinte es gut, ließ die Feuerzeuge auf eigene Kosten anfertigen und schickte Gusenbauer eine Schachtel. Und da behaupte noch einer, der SPÖ-Chef käme bei der Basis nicht an.

  Trotzdem wird die Partei die Diskussion um den Spitzenkandidaten nicht los. Altbürgermeister ("kein Charisma"), alternde Abgeordnete ("Eisschrank"), Zukunftshoffnungen


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