Im Namen des 3. Lagers

Politik | NINA WEISSENSTEINER | aus FALTER 26/02 vom 26.06.2002

FPÖ. Die rechtsextreme Landsmannschaft feierte mit Wiener FPÖ-Prominenz und Liedern vom "heiligen deutschen Reich" Sonnwend am Cobenzl. 

Am Eingang werden Sonnensticker verteilt und Videos von der Totenandacht vom 8. Mai angepriesen. Ersteres, ein Symbol, das bereits die "Altgermanen" verwendeten, wie das Programm in Frakturschrift verrät, stecken sich die Besucher bereitwillig an Tracht und Wichs. Auch die Gedenkaufzeichnungen gehen weg wie die warmen Semmeln.

  Sonnwend am Freitag auf dem Wiener Cobenzl: Die Landsmannschaft und der Wiener Korporationsring luden zu einem "Lichterfest für unsere Heimat", bei dem das "heilige deutsche Reich" und die "guten Kameraden" besungen wurden. Rund 150 Mitglieder und Burschenschafter sind gekommen. Mit ihnen ein wenig Wiener FPÖ-Prominenz: Stadtrat Johann Herzog und sein Parteikollege Harald Stefan etwa. Der Ehrengast, der Historiker Lothar Höbelt, hat seine "Feuerrede" abgesagt. "Aus Zeitnot". Stattdessen schauen Walter Sucher, Mitorganisator


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