Man lebt nur zweimal

Kultur | MICHAEL OMASTA | aus FALTER 26/02 vom 26.06.2002

KINOS. Nach Monaten der Ungewissheit steht fest: Das Metro und das Gartenbaukino bleiben als Filmspielstätten erhalten. Einige der zuvor in Konkurs geratenen Betreiber dürfen es noch einmal versuchen. 

Neben Programmkinos und Multiplexen auch große Premierenkinos und traditionelle Kleinbetriebe zu erhalten, ist keine Frage der Nostalgie, sondern eine der Kulturpolitik, die über den oft beschworenen "Medienstandort" entscheidet: Stirbt die Vielfalt, wird heimischen Produktionen, europäischen Programminhalten und nicht zuletzt beträchtlichen Publikumsschichten der Weg ins Kino (vulgo: "Marktzugang") erheblich erschwert.

  Dem gegenzusteuern, dafür sind die 380.000 Euro, die Andreas Mailath-Porkorny bei "The Lost Weekend" (dem gemeinsamen Geburtstagsfest von Falter und Viennale) den künftigen Betreibern des Gartenbau und des Metro, zwei der interessantesten Kinostandorte der Stadt, in Aussicht gestellt hat, ein durchaus wohlfeiler Preis. Tatsache ist, dass während der letzten paar


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