PHETTBERGS PREDIGTDIENST (Nr. 514): Den Fußball als Letztes

Stadtleben | aus FALTER 26/02 vom 26.06.2002

... Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren ...

Mt 10,37-42 (Evangelium am 13. Sonntag im Jahreskreis eines Lesejahres A)

Wenn es nun einen Trend des Intellektuellen gibt, dann ist es die Kraftanstrengung der bekennerhaften Teilnahme an der Lust am Fußball, der vollen Stadien und quotenvollen Fernsehkanäle. Armin Thurnher, der Chefredakteur dieses Blatts, Harald Schmidt, nach dem dermaleinst eine ganze Generation als von ihm geprägt erkannt werden wird, reden über Fußball, Kralicek hält diesblatts sogar eine Fußballkolumne. Im Supermarkt ein Intellektueller schenkt mir vier Euro und jubelt, hast du gesehen, die Türkei zieht elegant ins Semifinale. Ja, es war ein freies Wetter in einer freien Stadt, eine Coladose kollidierte beim Hineinschmeißen in den Supermarktwagen mit der Ecke einer Senftube und spritzte alle an, versaute den Boden, dann hatte ich um vier Euro zu wenig und hinter mir eine Schlange, aber überall Großzügigkeit, Milde und großes Verstehen. Die mussten

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