WM im Zitat

Stadtleben | aus FALTER 26/02 vom 26.06.2002

"Ich brauche keinen Berater. Ich frage meine Eltern um Rat, das reicht."

Deutschlands Lieblingsstürmer Miroslav Klose in einem Interview mit der französischen Sportzeitung L'Equipe über das optimale Spielermanagement.

"Der britische Staatsbürger wurde wegen eines Angriffs auf den Schienenverkehr vorübergehend in Gewahrsam genommen."

O-Ton einer Presseaussendung der japanischen Polizei. Ein angefressener Engländer hatte nach dem Ausscheiden seiner Mannschaft ein brasilianisches Leiberl auf ein Gleis geworfen.

"Ich weiß nicht, ob ich sauer, empört oder traurig sein soll."

Teamchef Jose Antonio Camacho, dessen Team gegen Südkorea zwei aberkannte Treffer erzielt hatte und anschließend 3:5 im Elferschießen gescheitert war, leidet unter Gefühlsverwirrung.

"Ich weiß nicht, was die haben. Die sollten uns dankbar sein."

Ronaldo versteht nicht, warum die Türken auf die Brasilianer sauer sind. Vielleicht sollte er mal bei seinem Kollegen Rivaldo nachfragen. Oder bei dessen Schauspielschule.

"Jetzt ist nicht die Stunde, um über Taktik oder Technik zu reden, jetzt werden wir ein Glas Champagner trinken und dann schauen, was kommt."

Südkoreas Teamchef Guus Hiddink ist nach dem gewonnenen Viertelfinale massiv alkoholmissbrauchsgefährdet. Denselben Satz hatte er fast wortwörtlich schon nach der Vorrunde und nach dem Achtelfinale gesagt.


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