StadtMensch 

Stadtleben | aus FALTER 26/02 vom 26.06.2002

Skaten, Breakdancen, Sprayen: Geht es um Jugendkultur, gehts meist um Jungs. "In Wien gibt es kaum Mädchenszenen, die öffentlich Aufmerksamkeit erregen", sagt Barbara Eppensteiner, Leiterin des wienXtra-Medienzentrums. Dabei gibt es genügend Beispiele für weibliche Jugendkultur - nur sehen tut man davon wenig. Aus diesem Grund hat Eppensteiner vor drei Jahren das Projekt "görls cultures" mitinitiiert. Das damalige Festival im Rathaus war ein Riesenerfolg. Und Initialzündung für viele Mädchen. "Da hat sich in den letzten Jahren echt etwas getan", sagt Eppensteiner. Diesen Herbst soll Wiens Mädelkultur weiter gepusht werden: "görls cultures" geht in die zweite Runde. Bis 30. Juni haben die Görls noch die Möglichkeit, ihre Projekte und Ideen einzureichen. Dabei sind nicht nur fertige Arbeiten gefragt: Das Festival bietet auch Platz für Mitmachangebote, work in progress und Projektarbeiten vor Ort. Info: www.goerlscultures.at C. W.


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