Rattle gurrt und rappt

Kultur | CARSTEN FASTNER | aus FALTER 27/02 vom 03.07.2002

MUSIK. Schönberg, Tom und Jerry und ein Mozart-Rap: Zwei Geschenke zum Dienstantritt von Simon Rattle als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. 

Natürlich sollte man schon was anfangen können mit drei vierstimmigen Männerchören und einem groß besetzten achtstimmigen gemischten Chor, mit fünf Gesangssolisten vom Sopran bis zum Bass sowie jeweils mehrfach besetzten vier Flöten- und fünf Oboenstimmen, Klarinetten, Hörnern und Trompeten aller Art, drei Fagotten und zwei Kontrafagotten, Alt-, Tenor-, Bass- und Kontrabassposaunen, einer Kontrabasstuba, mit diversen Pauken und sonstigem Schlagwerk, vier Harfen, Celesta und einem riesigen Streicherapparat vom Kontrabass bis zur Violine; kurz: mit rund vierhundert Musikern gleichzeitig.

  Aber auch wer vor dieser großzügigen Besetzung von Arnold Schönbergs "Gurreliedern" eher zurückschreckt als vor dem Namen des Komponisten, könnte Interesse an einer neuen Aufnahme des opulenten Frühwerks des späteren Zwölftöners finden:


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