Nudisten und Puristen

Stadtleben | JULIA ORTNER, CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 27/02 vom 03.07.2002

DONAUINSEL. Vor dreißig Jahren wurde sie als Schutzwall gegen das Hochwasser gebaut. Nicht alle waren damals von der Insel in der Stadt überzeugt. Heute ist die Donauinsel ein Erholungsgebiet für alle: Nudisten, Sportler, Ballermänner und Puristen.  

So gegen elf Uhr kommt die Vindobona und erzeugt Wellen. Schlecht für die Fähre von Franz Josef Felsterl. Immer wenn die Vindobona kommt, schaut Felsterl, dass er sein Schiff vorher am Anlegeplatz an der Donauinsel festgemacht hat und die Fährgäste schon an Land gegangen sind. "Viele spazieren dann weiter zum Heurigen nach Stammersdorf oder besuchen die Erbtante am Friedhof in Jedlesee", erzählt der Fährmann. Seit fast zwanzig Jahren bringt er mit seinem Schiff "Nussdorf" täglich Wanderer, Radler und Badegäste vom Kahlenbergerdörfl zur Donauinsel und retour. Nur von 1996 bis 1998 war Pause für die Nussdorf und Felsterl. Da musste er den Fährbetrieb einstellen, weil während des Kraftwerksbaues Freudenau das flussseitige Ufer


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