Bummel: Frisör und möhr

Stadtleben | aus FALTER 27/02 vom 03.07.2002

Der Frisiersalon als Erlebniswelt ist zwar nicht so ganz neu, und dass es beim Friseur neben Waschen-Schneiden-Legen und dem üblichen Tratsch und Klatsch noch weitere Attraktionen gibt, wird immer normaler. Ein paar Friseure, die auch für Leute, die nicht vorhaben, sich die Haare machen zu lassen, interessant sind:

Abschnitt, 7., Neustiftg. 69, Tel. 526 65 60, Mo-Fr 10-20 Uhr.

Einer der ersten Schick-Friseure der Stadt. Vor ein paar Wochen geriet Abschnitt-Chefin Monika Wall gemeinsam mit Claudia Schmid auf "Abwege" und präsentierte in ihrem Geschäft eine Modekollektion bestehend aus Schürzen, die Frauen und Männer auf zig verschiedene Arten tragen können. Die Schürzen ("Schurz") gibts auch im Salon.

Kopf2Art, 6., Gumpendorfer Str. 22, Tel. 585 21 34, Mo-Fr 10-20, Sa 10-15 Uhr, www.kopf2art.at

Im zweiten Salon von Karin Maria Bauer gibt es neben Frisuren derzeit auch Schmuck (Ketten, Ringe usw.). Und zwar von der Designerin Edith Haberl. Hinschauen lohnt sich, auch ohne Haar.

Er-Ich, 1., Griecheng. 7, Tel. 535 66 77, Mo 12.30-19, Di-Fr 10-19, Sa 10-12 Uhr.

Auch so eine Quatschbude ist der Salon von Erich Joham. Die Nummer zwei im österreichischen Coiffeur-Ranking zählt zu den bekanntesten Friseuren der Stadt. Gerade ist ein Roman erschienen, in dem Erich die Hauptrolle spielt. Der Besuch hier ist jedenfalls ein Erlebnis.

Be a good girl, 7., Westbahnstr. 5, Tel. 524 57 28, Mo-Fr 10-19, Sa 10-17 Uhr, www.beagoodgirl.at

Friseurmeister Andreas Wall macht in seinem Shop vor, wie eine gelunge Mischung aus Haaremachen und Modeverkaufen aussehen kann.


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