WIENZEUG

Politik | aus FALTER 28/02 vom 10.07.2002

Nix schreibta, hasta Problema Der Wiener Integrationsfonds und die Wiener Volkshochschulen kritisierten vergangene Woche die Pflicht-Deutschkurse für Ausländer: Vor allem die besondere Situation von Analphabeten sei im so genannten "Integrationsvertrag" nicht berücksichtigt worden. "Die Lernbedürfnisse dieser Migrantengruppe hat die Bundesregierung einfach unter den Tisch fallen lassen", ärgert sich Integrationsfonds-Geschäftsführer Hannes Seitner. Michael Ludwig, der Leiter des Volkshochschul-Verbandes, der wie der Integrationsfonds die staatlich verordneten Deutschkurse für Ausländer künftig anbieten soll, erklärte, dass bisher jährlich Tausende Migranten zunächst einmal einen Alphabetisierungskurs belegt haben, bevor sie Deutsch lernen konnten: An der Volkshochschule Ottakring etwa würden die Zuwanderer zunächst einmal mit der Bedeutung der Buchstaben vertraut gemacht, bevor sie in Schreiben und Lesen unterrichtet werden können. Die Regierung sieht für Ausländer, die


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