PRESSESCHAU

Medien | EVA WEISSENBERGER | aus FALTER 28/02 vom 10.07.2002

Eine seiner Kolleginnen muss beim U-Express pfuschen. Jeden Tag die Kolumne mit so vielen Namen füllen, dass keiner mehr fragt, ob sie dort war. Sie muss Sätze schreiben wie diesen: "Und Kanzlerfragen-klarstellenderweise posierte Vranz' denn auch mit Gastgeber und Bürgermeister Michael Häupl fürs fotografische Eintrachtsdokument." Karl Hohenlohe hingegen, der Seitenblicker mit Witz, darf im Kurier schreiben und zugeben, dass er gar nicht eingeladen war zum "Ex-Kanzlerfest". Oder er erzählt, "wie ich dem Herrn Bundespräsidenten unverfroren mitten ins Gesicht log und am Wochenende nur knapp der Lynchjustiz entkam". Und, dass nicht nur Kylie schwarzen Nagellack trägt, sondern "selbst Hans Joachim Kulenkampff soll, so hat mir Dagmar Koller einmal glaubhaft versichert, nur schwarze Unterhosen getragen haben". Aber: "Der Umgang mit der Prominenz färbt ab. Erst gestern verirrte ich mich in meiner neuen Heimatgemeinde Hollabrunn und kam plötzlich in der Hohenlohe-Gasse zu stehen. Diese wurde vor zwanzig Jahren so getauft, ich gratuliere den weitsichtigen Stadtvätern, einfach auf gut Glück eine Gasse nach mir benannt zu haben." Sehr fein!


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