Kommentar - Film in Österreich: Bergschuh des Manitu?

Kultur | MICHAEL OMASTA | aus FALTER 28/02 vom 10.07.2002

Diskussionen über den österreichischen Film enden stets dort, wo sie begonnen haben: beim Geld. So auch im Fall der Enquete zur "Zukunft des österreichischen Films im europäischen Kontext", die vorige Woche vom Kulturausschuss im hohen Haus abgehalten wurde. Einzig greifbares Ergebnis: Staatssekretär Morak kündigte eine Aufstockung des aktuellen Budgets des Österreichischen Filminstituts (ÖFI) um 2,18 Millionen auf 9,64 Millionen Euro an.

Besser als ein Stein am Schädel, gewiss. Viel mehr nicht. Schon woher das Geld plötzlich kommen soll, interessierte niemand mehr: Dabei meint "Filmkultur", sogar in den Statuten des ÖFI, deutlich mehr als nur "Filmproduktion". Genau diese Unfähigkeit aber, Produktion mit Ausbildung, Vermarktung, Vermittlung oder gar Filmgeschichte zusammenzudenken, bildet sich nicht nur in jeder neuen Diskussion über den österreichischen Film, sondern auch ganz allgemein in der hiesigen Filmpolitik ab.

Die heimischen Produzenten sind von ihrer Forderung, das


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