Das Lachen des Himmels

ERICH KLEIN | Kultur | aus FALTER 28/02 vom 10.07.2002

LITERATUR AUS AFRIKA. Nach wie vor weitgehend ignoriert, zieht Afrika zumindest in der Kultur zusehends mehr Aufmerksamkeit auf sich. Aminata Sow Fall, Nuruddin Farah, Moses Isegawa oder Wole Soyinka repräsentieren unterschiedliche Generationen von Schriftstellern, die eine wachsende Leserschaft mit der Realität und den Träumen eines Kontinents vertraut machen. 

Der Banale negert herum", schrieb der deutsche Expressionist Carl Einstein zu Beginn des 20. Jahrhunderts in seiner einflussreichen Schrift über die "Negerplastik". Das Interesse für die Exotik Afrikas war immer nur die Rückseite von Imperialismus. Carl Einsteins nach heutiger Diktion wenig politkorrekte Polemik hingegen zielte auf eine rationale Analyse afrikanischer Kunstformen, die er als den größten Kunstwerken der Menschheit ebenbürtig ansah und denen es - und somit Afrika überhaupt - erst einmal Interesse und Anerkennung entgegenzubringen gelte.

  Carl Einsteins Diagnose, der zufolge sich gelangweilte Europäer

  1961 Wörter       10 Minuten
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?
Bitte liken Sie den FALTER auf Facebook:

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige