STREIFENWEISE

KLAUS NÜCHTERN | Kultur | aus FALTER 28/02 vom 10.07.2002

Der Wettbewerb zwischen Disney und DreamWorks hat uns in den letzten Jahren eine Reihe von Filmen beschert, die nicht nur die digitale Raffinesse des Animationsfilms in neue Dimensionen katapultierten, sondern auch durch erzählerische Verve und einen doppelbödigen, hinterfotzigen Witz bestachen. Nach Werken wie "Das große Krabbeln", "Toy Story", und "Monsters Inc." (Disney in Kooperation mit Pixar) respektive "Antz" und "Shrek" (DreamWorks) führt uns die jüngste Auflage des Matchs - der Anwendung digitaler Technik zum Trotz - wieder stärker auf das Terrain des guten alten Zeichentrickfilms zurück. Schon optisch sind "Spirit - Der Wilde Mustang" (DreamWorks) und "Lilo & Stitch" (Disney) denkbar unterschiedlich ausgefallen: Gibt sich Letzterer knallig und hyperzeitgenössisch, so scheint man bei DreamWorks mit dem Pathos alter Westerncomics zu liebäugeln, das allerdings einer historischen Revision unterzogen und zudem mit zahlreichen, an den Raumsimulationen des Videospiels geschulten

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