Fragen Sie Frau Andrea: EYPO

Stadtleben | aus FALTER 28/02 vom 10.07.2002

Sg. Frau Andrea,

für unseren Urlaub wollte meine Frau auf der Bank 2000 griechische Euro einwechseln. Es wurde ihr aber gesagt, das sei nicht nötig. Wozu ist dann die EU gut?

Herzlichen Dank

Peter Strauß, Internet

Lieber Peter Strauß,

welches Geld wollte Ihre Frau in welches andere Geld wechseln? Öseneuro in Griecheneuro? Oder wie war das? Wer gab ihr die Auskunft, und wie hieß die Bank?

Liebe Grüße, Andrea

Liebe Frau Andrea,

wissen Sie, meine Frau bringt immer um drei viertel acht unsere Tochter in die Schule. Inzwischen mache ich die Küche sauber, setze Kaffee auf, und wenn sie dann zurück ist, trinken wir gemeinsam eine Tasse. Da kam das Thema auf. Wir schauten uns gleich www.greekhotel.com/cyclades/

santorin/oia/ecoxenia/home.htm an, also kurz: Um das Gefühl Urlaub ganz zu haben, wollten wir gleich auch das Geld. Und da passierte dann das mit dem Umwechseln. Sie wollte griechische Euro für unseren Urlaub in Griechenland. (Für Kärnten hätten wir die nicht gebraucht!) Dafür hätte sie die gleiche Summe österreichischer Euro von unserem Konto gegeben. Man hat ihr gesagt, das sei nicht nötig! Haben die eine Ahnung, was eine vierköpfige Familie nötig hat! Die Bank kann ich Ihnen nicht sagen, denn dort habe ich einen Kredit laufen, aber es ist genauso ärgerlich wie damals, als ich mein Minus abheben wollte. Das hat man mir auch nicht ausbezahlt.

Liebe Grüße, Peter Strauß

Lieber Peter,

für die pekuniäre Einstimmung auf Ihren Urlaub empfehle ich, den Morgenflieger aus Athen abzupassen und dann die Kellnerin im Flughafencafé um griechisches Eurokleingeld anzuschnorren.

Schreiben Sie Frau Andrea: dusl@falter.at; und besuchen Sie:


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