StadtMensch

Stadtleben | aus FALTER 28/02 vom 10.07.2002

Dass die Eltern es "toll" finden, wenn ihre Tochter einen Job als Store-Managerin bekommt, ist ganz normal. Wenn die Tochter Hummel heißt, Spross einer Kaffeesiederfamilie ist und der Arbeitgeber Starbucks, wundern sich nur Außenstehende. Seit vergangener Woche managt Tina Hummel, 25, die neueste Filiale des Geh-und-Sitzkaffee-Globalisten an der Mariahilfer Straße, und die Hummels finden das "toll". "Das Wiener Kaffeehaus bleibt Wiener Kaffeehaus", sieht Tina Hummel die Tradition nicht gefährdet. "Unsere Zielgruppe ist eine ganz andere, da gibt es kaum Überschneidungen." Der jungen Frau war schon vor der Hotelfachschule und ihrem Tourismuswirtschaftsstudium klar, dass sie in der Gastronomie ihre Herausforderungen suchen wird. Jetzt hantiert die Tochter aus gutem Kaffeehause also mit Coffee und Frappuccino statt mit Melange und kleinem Braunen. Toll. C. W.


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