TIER DER WOCHE: Rheinfälle


PETER IWANIEWICZ
Stadtleben | aus FALTER 28/02 vom 10.07.2002

Draußen auf dem Rhein, da schwimmt ein Krokodil,

das ist gar arg gefährlich, wenn man dort baden will.

Deutscher Volksmund

Vor zwei Wochen leitete ich an dieser Stelle aus der Existenz eines Sommerlochs die zwingende Notwendigkeit von Pressemeldungen über Krokodile in Österreichs Gewässern ab. Und nur einen Tag später gab es am Stausee Ottenstein schon Krokodil-Alarm. Die Gendarmerie rückte aus. Vergebens. Leider - aus Sicht der Journaille, aber noch ist ja nicht aller Legenden Abend. Vor ziemlich genau einem Jahr wurde im Rhein ein etwa eineinhalb Meter langes Krokodil gesichtet. Die Bild-Zeitung griff das Thema auf und illustrierte in Folge alle ihre Artikel mit riesenhaften Urzeitmonstern. Ein besorgter Bürgermeister forderte daraufhin, den ganzen Flussabschnitt zu sperren, denn beim Weißen Hai hätten die Behörden ja auch viel zu lang gezögert. Zwei Tage später tauchte das Kroko bereits 113 Kilometer flussabwärts auf. Es folgten ausführliche Interviews mit dem Kapitän eines

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