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Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 29/02 vom 17.07.2002

Nachdem Florian Klenk in der letzten Woche den Bioskandal aufgedeckt hatte, gewann er zahlreiche neue Gesprächs- und Briefpartner. Klenk wird von Getreidebauern zu Silo-Exkursionen und von Mühlenbetreibern zu Mehlmahl-Workshops eingeladen. Vorderhand aber ist er mit Skandalaufdecken einigermaßen ausgelastet. Ein Jahr nachdem das Außenamt in der Affäre um die Volxtheaterkarawane interne Stapo-Informationen verwendete, um die globalisierungskritischen Aktivisten als Extremisten abzustempeln und vorerst einmal nichts zu tun, griff es nun wieder auf Stapo-Akten zurück, um einem Türken die Staatsbürgerschaft zur verweigern. Die erstaunliche Begründung: Der Mann stehe politisch links (Seite 16).

Ebenfalls ausgelastet fühlen durfte sich Nina Weissensteiner, die nicht nur gemeinsam mit Nina Horaczek die Coverstory über das revisionistische Geschichtsbild der FPÖ recherchierte (Seite 12), sondern auch noch im Gespann mit Eva Weissenberger ein Sommergespräch mit dem grünen Bundessprecher


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