Mediensplitter

Medien | aus FALTER 29/02 vom 17.07.2002

Synergie Der österreichische Anzeigenmarkt leidet. Das unterscheidet ihn nicht von anderen Anzeigenmärkten heutzutage. Hierzulande wird die Situation allerdings durch die Existenz des Mediamil-Komplexes verschärft. Darauf wies auch Standard-Herausgeber Oscar Bronner hin, als er wie auch Styria-Chef Horst Pirker Kooperationen im "nicht kompetitiven Bereich" zwischen Presse und Standard bekannt gab. Die Frage bleibe, ob sich unter österreichischen Verhältnissen ein "stand alone"-Produkt überhaupt machen lasse, sagte Bronner. Deshalb also die Mini-Mediaprint-Lösung oder "Qualitäts-Mediaprint" zwischen Standard und Presse. Beim Standard ist bekanntlich die Süddeutsche Zeitung mit 49 Prozent beteiligt.

Presseförderung Von einer Presseförderungs-Enquete, die Staatssekretär Morak für das vergangene Frühjahr angekündigt hatte, redet mittlerweile keiner mehr. Die Regierungsparteien sind längst dazu übergegangen, sensible medienpolitische Fragen nicht mehr in der Öffentlichkeit zu


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