Vorsicht: Randprogramm!

Kultur | CARSTEN FASTNER | aus FALTER 29/02 vom 17.07.2002

MUSIK. Majors sind nicht immer nur böse: Der Marktführer Universal punktet immer öfter mit erstklassigen Produktionen zeitgenössischer Musik. 

Der Major, der Multi, der Global Player gelten ja allgemein als tendenziell problematisch, weil wirtschaftsethisch fragwürdig und eher am Profit als am Inhalt orientiert. Im globalen Musikbusiness treffen diese Vorbehalte - erst recht seit den teils peinlichen Querelen um Napster und Kopierschutz - vor allem die Marktführer im Popbereich, also den französischen Vivendi-Universal-Konzern, die deutsche Bertelsmann Music Group (BMG) und die Briten von EMI. Weitaus weniger beachtet werden Programmentwicklung und Katalogpflege, Interpretenauswahl und der Umgang mit den Urheberrechten, wenn es um Klassik oder gar zeitgenössische Musik geht.

  Nicht, dass da nicht auch der ein oder andere Crossover-Bock geschossen würde. Doch ausgerechnet der Größte der Großen, die Universal Music Group, veröffentlicht in letzter Zeit verstärkt Neue-Musik-Produktionen,


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige