Return of the Ray-Bans

Kultur | MAYA McKECHNEAY | aus FALTER 29/02 vom 17.07.2002

FILM Fünf Jahre nach dem Rekorderfolg von Barry Sonnenfelds "Men in Black" schieben sich Will Smith und Tommy Lee Jones erneut die kleinen Schwarzen auf die Nase. 

Die Zentrale der Men in Black verfügt über einen Fluchtmechanismus, der wohl nicht zufällig an ein Wasserklosett erinnert: Im Alarmfall öffnet sich eine Klappe, und ein Schwall bläulichen Wassers spült die Agenten durch ein Kanalsystem, quer durch die Stadt und an irgendeiner belebten Kreuzung Manhattans wieder an die Oberfläche. Da stehen sie dann etwas verdutzt, zwei Herren in tropfnassen schwarzen Anzügen, und blinzeln ins Tageslicht.

  Ähnlich ergeht es dem Zuschauer, wenn er nach 81 Minuten Hochgeschwindigkeitskino (wahlweise zuzüglich sieben Minuten Abspann-Credits) den Saal verlässt und sich fragt, was da eigentlich gerade vorbeigerauscht ist. Zwar gelingt es Barry Sonnenfelds "Men in Black II", kurz auch "MIIB" genannt, durch eine nahezu lückenlose Kette an Schauwerten, kombiniert mit kinetisch aufgeladenen


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